Salix caprea
Die Sal-Weide ist ein schnell wachsender Kleinbaum, der im zeitigen Frühjahr durch seine silbernen, samtigen Kätzchen auffällt, die sich später goldgelb mit Pollen färben. Sie ist einer der ersten Bäume, die Bienen nach dem Winter Nahrung bieten. Der Baum wächst auf nahezu jedem Bodentyp.
Pflanzen Sie in Sonne bis Halbschatten in jedem einigermaßen feuchten Boden. Der Baum ist anspruchslos und wächst schnell. Bedenken Sie, dass Weiden ein flaches Wurzelsystem haben — pflanzen Sie nicht zu nah an Abwasserleitungen oder Fundamenten.
Schneiden Sie nach der Blüte im späten Frühjahr. Der Baum verträgt starken Rückschnitt und kann als Kopfweide gepflegt werden. Entfernen Sie regelmäßig Totholz und unerwünschte Triebe.
Betula pendula
Die Hängebirke ist ein anmutiger, schnellwüchsiger Baum mit auffallend weißer Rinde, die sich im Laufe der Jahre in dünnen Schichten abschält. Die feinen, überhängenden Zweige verleihen dem Baum eine luftige, elegante Silhouette. Im Herbst färben sich die kleinen, dreieckigen Blätter leuchtend gelb.
Corylus avellana
Die Hasel ist ein heimischer Großstrauch oder Kleinbaum, der den Garten schon im Februar und März mit langen, goldgelben Kätzchen belebt — eine der ersten Nahrungsquellen für Bienen nach dem Winter. Im Herbst folgen die Haselnüsse in ihren charakteristischen grünen Hüllen. Die Hasel wächst mehrstämmig und bildet eine wunderschöne Naturhecke.
Sambucus nigra
Der Schwarze Holunder ist ein heimischer Großstrauch oder kleiner Baum mit flachen, cremefarbenen Blütendolden im Juni, die einen herrlich süßen Duft verströmen. Im Herbst folgen glänzende, dunkelviolette Beeren, die bei Vögeln beliebt sind. Blüten und Beeren sind essbar und werden seit Jahrhunderten für Sirup und Saft verwendet.