Osmunda regalis
Der Königsfarn ist der größte heimische Farn Europas und wirkt mit seinen breiten, elegant gebogenen, doppelt gefiederten Wedeln, die bis zu zwei Meter hoch werden können, wahrhaft königlich. Im Sommer erscheinen braune, sporentragende Rispen an den Spitzen mancher Wedel, was der Pflanze ein blütenähnliches Aussehen verleiht. Im Herbst färbt sich das Laub wunderschön bronze bis goldgelb.
Pflanzen Sie im Halbschatten in nassem bis feuchtem, saurem, humusreichem Boden. Der Königsfarn gedeiht am besten an Teichrändern, Bachufern und in sumpfigen Gartenbereichen. Lassen Sie den Boden niemals austrocknen. Die Pflanze baut langsam einen erhöhten Wurzelstock auf. Vermeiden Sie kalkhaltige Böden.
Entfernen Sie im zeitigen Frühjahr die alten, abgestorbenen Wedel, bevor der Neuaustrieb erscheint. Der Farn benötigt keine weitere Pflege und kann Jahrzehnte am selben Standort gedeihen.
Matteuccia struthiopteris
Der Straußfarn ist ein majestätischer Farn mit großen, elegant gebogenen, hellgrünen Wedeln, die die Form von Straußenfedern nachahmen — daher der Name. Die Wedel können bis zu 150 Zentimeter hoch werden und bilden eine wunderschöne, trichterförmige Rosette. Im Herbst erscheinen getrennte, dunkelbraune fertile Wedel im Zentrum der Pflanze. Der Farn breitet sich über unterirdische Ausläufer aus.
Astilbe × arendsii
Die Prachtspiere ist eine elegante Schattenpflanze mit federartigen Rispen in Rosa, Rot oder Weiß über tief eingeschnittenem Laub. Sie blüht von Juni bis August, und die Rispen behalten auch getrocknet ihren Zierwert. Astilbe gedeiht hervorragend an feuchten, schattigen Plätzen, wo viele andere Pflanzen versagen.
Hosta sieboldiana
Die Funkie ist die Schattenpflanze schlechthin, geschätzt für ihre großen, blaugrünen, gerippten Blätter. Im Juli und August erscheinen hellviolette oder weiße Glockenblüten auf hohen Stielen. Im Laufe der Jahre bildet die Pflanze stattliche Horste, die einem Schattenbeet üppigen Charakter verleihen.