Matteuccia struthiopteris
Der Straußfarn ist ein majestätischer Farn mit großen, elegant gebogenen, hellgrünen Wedeln, die die Form von Straußenfedern nachahmen — daher der Name. Die Wedel können bis zu 150 Zentimeter hoch werden und bilden eine wunderschöne, trichterförmige Rosette. Im Herbst erscheinen getrennte, dunkelbraune fertile Wedel im Zentrum der Pflanze. Der Farn breitet sich über unterirdische Ausläufer aus.
Pflanzen Sie im Halbschatten in feuchtem bis nassem, humusreichem Boden. Der Straußfarn verträgt absolut keine Trockenheit — halten Sie den Boden dauerhaft feucht. Die Pflanze ist ideal für Uferböschungen, Waldränder und feuchte Rabatten. Ausläufer können sich recht leicht ausbreiten; entfernen Sie unerwünschte Pflanzen im Frühjahr.
Schneiden Sie im zeitigen Frühjahr die alten, braunen Wedel ab, bevor sich die neuen Farnköpfe entrollen. Lassen Sie die fertilen Wedel stehen, wenn Sie eine Ausbreitung wünschen, oder entfernen Sie sie für ein ordentliches Erscheinungsbild.
Hosta sieboldiana
Die Funkie ist die Schattenpflanze schlechthin, geschätzt für ihre großen, blaugrünen, gerippten Blätter. Im Juli und August erscheinen hellviolette oder weiße Glockenblüten auf hohen Stielen. Im Laufe der Jahre bildet die Pflanze stattliche Horste, die einem Schattenbeet üppigen Charakter verleihen.
Astilbe × arendsii
Die Prachtspiere ist eine elegante Schattenpflanze mit federartigen Rispen in Rosa, Rot oder Weiß über tief eingeschnittenem Laub. Sie blüht von Juni bis August, und die Rispen behalten auch getrocknet ihren Zierwert. Astilbe gedeiht hervorragend an feuchten, schattigen Plätzen, wo viele andere Pflanzen versagen.
Dryopteris filix-mas
Der Gewöhnliche Wurmfarn ist ein robuster, heimischer Farn, der einen stattlichen Trichter doppelt gefiederter Wedel bildet. Das Laub ist hellgrün und elegant geschwungen, was in schattigen Gartenbereichen eine üppige Atmosphäre schafft. Die Pflanze ist halbimmergrün bis immergrün und verträgt mehr Trockenheit als die meisten Farne.