Narcissus pseudonarcissus
Die Osterglocke gehört zu den frühesten Frühlingsblühern mit ihren charakteristischen gelben oder weißen Blüten und einem frischen, süßen Duft. Sie blüht im März und April und verwildert leicht in Rasenflächen und unter Bäumen. Die Zwiebeln sind für Nagetiere giftig und bleiben daher unberührt.
Pflanzen Sie die Zwiebeln im Herbst (September-November) in 10-15 cm Tiefe in feuchten, aber gut durchlässigen Boden. Sonne oder Halbschatten genügt. Gießen Sie bei Trockenheit während der Wachstumszeit. Düngung ist selten nötig, wenn der Boden einigermaßen fruchtbar ist.
Entfernen Sie verblühte Blüten, um die Samenbildung zu verhindern. Lassen Sie das Laub mindestens sechs Wochen nach der Blüte unberührt — es ernährt die Zwiebel. Binden Sie die Blätter nicht zusammen, das behindert die Photosynthese.
Tulipa gesneriana
Die Gartentulpe ist das Symbol des niederländischen Frühlings mit kelchförmigen Blüten in nahezu jeder denkbaren Farbe. Die Blüte fällt in April und Mai und verwandelt Beete und Töpfe in ein farbenfrohes Spektakel. Tulpenzwiebeln werden im Herbst gepflanzt und belohnen mit einer zuverlässigen Frühlingsblüte.
Crocus vernus
Der Frühlingskrokus gehört zu den allerersten Blüten, die sich bereits im Februar und März in Violett, Gelb oder Weiß öffnen. Die kleinen kelchförmigen Blüten erscheinen oft noch vor der vollen Laubentwicklung. Krokusse verwildern wunderbar im Rasen und sind eine erste Nahrungsquelle für Bienen nach dem Winter.
Allium giganteum
Der Riesenlauch ist eine eindrucksvolle Zwiebelpflanze mit großen, kugelförmigen violetten Blütendolden auf kräftigen Stängeln. Die Blüten erscheinen im Mai und Juni und ziehen zahlreiche Bienen und Schmetterlinge an. Die getrockneten Samenstände bleiben bis weit in den Herbst hinein dekorativ im Beet.