Baptisia australis
Die Färberhülse ist eine stattliche, langlebige Staude mit blaugrünen dreiteiligen Blättern und auffälligen Trauben indigoblauer, lupinenartiger Blüten im Mai und Juni. Nach der Blüte erscheinen dekorative, aufgeblasene dunkle Samenhülsen, die bis in den Winter attraktiv bleiben. Die Pflanze bildet einen kräftigen, strauchartigen Horst, der Jahr für Jahr größer und eindrucksvoller wird.
Pflanzen Sie in voller Sonne in gut durchlässigem Boden. Einmal etabliert, ist die Pflanze dank ihres tiefen Wurzelsystems sehr trockenheitstolerant. Nicht umpflanzen — die lange Pfahlwurzel macht dies nahezu unmöglich. Keine Düngung nötig; als Schmetterlingsblütler bindet die Pflanze selbst Stickstoff.
Lassen Sie die dekorativen Samenhülsen bis in den Winter stehen. Schneiden Sie das abgestorbene Laub im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr an der Basis ab. Die Pflanze braucht keinen weiteren Schnitt und wächst kompakt ohne Stütze.
Echinacea purpurea
Der Purpur-Sonnenhut ist eine kräftige Staude mit markanten rosa-purpurnen Blütenblättern um einen orangebraunen Kegel. Die Blüten erscheinen von Juli bis September und ziehen Schmetterlinge und Bienen in großer Zahl an. Im Herbst und Winter locken die Samenstände Stieglitze und andere Körnerfresser an.
Amsonia tabernaemontana
Der Röhrenstern ist eine elegante, pflegeleichte Staude mit weidenartigen Blättern und eisblauen, sternförmigen Blüten in lockeren Trauben im Mai und Juni. Das schmale Laub färbt sich im Herbst atemberaubend goldgelb, sodass die Pflanze über zwei Jahreszeiten dekorativ wirkt. Im Laufe der Jahre bildet sie eine kräftige, vasenförmige Silhouette.
Penstemon digitalis
Der Fingerhut-Bartfaden ist eine anmutige, nordamerikanische Staude mit auffälligen Büscheln weißer, röhrenförmiger Blüten an eleganten, aufrechten Stängeln im Juni und Juli. Die Blüten ziehen ein breites Spektrum an Bestäubern an. Das dunkelgrüne Laub zeigt oft einen rötlichen Schimmer, besonders im Frühjahr. Eine ausgezeichnete Wahl für naturalistische Pflanzungen und Präriegärten.