Anemone blanda
Das Balkan-Windröschen ist eine bezaubernde, niedrig wachsende Zwiebelpflanze, die bereits im Februar mit sternförmigen Blüten in Blau, Rosa oder Weiß blüht. Das feine, farnartige Laub bildet niedrige Teppiche, die unter Bäumen und Sträuchern wunderbar verwildern. Einer der frühesten Farbtupfer im Frühling.
Weichen Sie die Knollen vor dem Pflanzen über Nacht in Wasser ein. Pflanzen Sie im September-Oktober 5 cm tief in Halbschatten oder voller Sonne in gut durchlässigem Boden. Ideal unter laubabwerfenden Bäumen, wo im Frühling noch Sonne hingelangt. Zum Verwildern stehen lassen.
Kein Schnitt nötig. Lassen Sie das Laub nach der Blüte natürlich einziehen — es zieht sich bis Mai-Juni zurück. Bei Pflanzung im Rasen erst mähen, wenn das Laub vollständig vergilbt ist. Die Pflanzen breiten sich über Samen und Knollenwachstum natürlich aus.
Crocus vernus
Der Frühlingskrokus gehört zu den allerersten Blüten, die sich bereits im Februar und März in Violett, Gelb oder Weiß öffnen. Die kleinen kelchförmigen Blüten erscheinen oft noch vor der vollen Laubentwicklung. Krokusse verwildern wunderbar im Rasen und sind eine erste Nahrungsquelle für Bienen nach dem Winter.
Muscari armeniacum
Traubenhyazinthen sind reizende, kleine Zwiebelpflanzen, die im März und April dichte Trauben kobaltblauer, glöckchenförmiger Blüten hervorbringen. Sie verströmen einen leichten, süßen Duft und verwildern mühelos, sodass sie jedes Jahr in größeren Gruppen wiederkehren. Ideal zur Verwilderung in Rasen, unter Bäumen oder als Wegeinfassung.
Narcissus pseudonarcissus
Die Osterglocke gehört zu den frühesten Frühlingsblühern mit ihren charakteristischen gelben oder weißen Blüten und einem frischen, süßen Duft. Sie blüht im März und April und verwildert leicht in Rasenflächen und unter Bäumen. Die Zwiebeln sind für Nagetiere giftig und bleiben daher unberührt.