Bestehenden Garten renovieren: von verwahrlost zu wunderschön
Renovieren heißt nicht neu anfangen
Die meisten Gartenratgeber gehen von einer leeren Fläche aus. Die Realität sieht anders aus: Sie haben bereits einen Garten. Vielleicht einen vernachlässigten, mit wuchernden Koniferen und schiefen Platten, aber es steht schon etwas. Die Kunst ist, Gutes zu bewahren und Schlechtes zu ersetzen. Das spart viel Geld und Muskelkater.
Mit einem Tool wie GardenWorld können Sie Ihren Garten nach einer Renovierung visualisieren. Laden Sie ein Foto Ihres aktuellen Gartens hoch und erkunden Sie die Möglichkeiten, bevor Sie etwas ausgraben.
Schritt 1: Bestandsaufnahme
Gehen Sie durch den Garten und machen Sie drei Listen:
Behalten:
- Ausgewachsene Bäume und große Sträucher, die gesund sind
- Pflaster, das noch eben liegt und akzeptabel aussieht
- Elemente mit Erinnerungswert
Verbessern:
- Beete, die lückig oder chaotisch bepflanzt sind
- Rasen mit kahlen Stellen oder viel Moos
- Zäune, die funktionieren, aber müde aussehen
Entfernen:
- Tote oder kranke Pflanzen
- Übergroße Koniferen, die Licht wegnehmen
- Gebrochene oder schiefe Platten
Seien Sie ehrlich, aber nicht zu radikal. Ein ausgewachsener Baum ist 20+ Jahre alt — den ersetzt man nicht einfach. Bei OBI, Hornbach oder Dehner beraten die Mitarbeiter zum Gesundheitszustand bestehender Pflanzen. In Gartenvereinen gibt es oft erfahrene Mitglieder, die gerne Tipps geben.
Schritt 2: Prioritäten setzen
Alles auf einmal geht nicht. Ordnen Sie Ihre Wünsche:
- Sicherheit: schiefe Platten, tote Äste, wackeliger Zaun
- Funktion: Terrasse zu klein, kein Weg zum Schuppen, schlechte Drainage
- Ästhetik: hässliche Bepflanzung, veraltete Materialien
Schritt 3: Grundarbeiten
Pflaster reparieren oder erneuern?
Weniger als 30 % beschädigt? Reparieren. Mehr als 30 %? Komplett erneuern ist oft günstiger als endloses Flicken.
Beete auffrischen
Die schnellste Verwandlung: Totes und Wucherndes raus, Kompost einarbeiten, neu pflanzen. Strukturpflanzen, die noch gut stehen, behalten — eine ausgewachsene Hortensie oder ein Zierapfel ist Gold wert.
Schritt 4: Neue Elemente
- Gartenbeleuchtung
- Hochbeet
- Neuer Weg
- Pergola
Beschränken Sie sich auf zwei Neuheiten pro Renovierungsphase.
Schritt 5: Saisonplanung
| Arbeit | Beste Jahreszeit |
|---|---|
| Pflastern | März–Oktober |
| Stauden pflanzen | September–November |
| Sträucher umsetzen | November–März |
| Rasen reparieren | September |
Budget clever aufteilen
- 40 % Pflasterung und Erdarbeiten
- 30 % Bepflanzung
- 20 % Extras (Beleuchtung, Zaun)
- 10 % Unvorhergesehenes
Das Schöne an einer Renovierung: Sie können in Phasen arbeiten. Dieses Jahr die Terrasse, nächstes Jahr die Beete, übernächstes die hintere Zone.
Neugierig, wie Ihr Garten nach einer Renovierung aussehen könnte? Laden Sie Ihr Foto auf GardenWorld hoch und erhalten Sie innerhalb einer Minute ein individuelles Design.
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