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Verschiedene Bodenarten nebeneinander in einer Gartenumgebung
Bodenbearbeitung7. Februar 20264 min

Bodenart im Garten erkennen

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Welcher Boden steckt in Ihrem Garten?

Nehmen Sie eine Handvoll Erde aus Ihrem Garten. Druecken Sie sie zusammen. Riechen Sie daran. Zerbroeselt sie sofort oder laesst sich eine Rolle formen? Dieser einfache Test verraet mehr ueber Ihren Untergrund, als Sie vielleicht denken.

GardenWorld hilft Ihnen, einen Gartenentwurf passend zu Ihrem Bodentyp zu visualisieren. Waehlen Sie Pflanzen, die in Ihrem Boden gedeihen, ohne einen Gartenplaner beauftragen zu muessen.

Der Knettest: Ihr erster Schritt

Die schnellste Methode zur Bodenbestimmung ist der Knettest. Nehmen Sie eine Handvoll feuchte Erde und druecken Sie fest zu. Tonboden bleibt als Kugel zusammen und fuehlt sich glatt an. Sandboden zerbroeselt sofort und fuehlt sich koernig an. Lehmboden haelt kurz die Form und zerfaellt dann.

Bei OBI, Hornbach oder Dehner gibt es Bodentestkits zu kaufen. Die liefern neben der Bodenart auch Informationen zu Naehrstoffen und pH-Wert. Lohnt sich, wenn Sie es genau wissen wollen.

Tonboden erkennen

Tonboden ist schwer und klebrig im nassen Zustand. Im Sommer reisst er in harte Brocken auf. Wasser steht nach Regen lange an der Oberflaeche. Beim Graben mit dem Spaten bemerken Sie glaenzende Schnittflaechen. Typisch fuer Flussauen und Teile Norddeutschlands.

Sandboden erkennen

Sandboden ist leicht und trocknet schnell. Nach Regen versickert Wasser fast sofort. Er fuehlt sich koernig an und laesst sich nicht formen. Verbreitet in der Lueneburger Heide, Brandenburg und Kuestenregionen. Pflanzen brauchen hier haeufiger Wasser.

Lehm- und Torfboden

Lehmboden ist der Traum jedes Gaertners. Er speichert Feuchtigkeit, laesst aber ueberschuessiges Wasser durch. Torfboden erkennen Sie an der dunklen Farbe und schwammigen Struktur. Er ist von Natur aus sauer und sackt im Laufe der Jahre ab. Vor allem in Moorgebieten und Niederungen verbreitet.

Was Ihre Bodenart fuer den Garten bedeutet

Jede Bodenart hat Staerken und Schwaechen. Ton ist naehrstoffreich, aber schwer zu bearbeiten. Sand laesst sich leicht umgraben, haelt aber wenig Naehrstoffe. Torf ist locker, kann aber zu sauer fuer viele Pflanzen sein.

Das Gute: Jeder Boden laesst sich verbessern. Kompost wirkt bei allen Bodenarten Wunder. Bei Tonboden arbeiten Sie Sand ein, bei Sandboden organisches Material. Dehner und Hornbach fuehren Bodenverbesserer fuer jede Situation.

Der Schlammtest fuer zu Hause

Wollen Sie es wissenschaftlicher? Probieren Sie den Schlammtest. Fuellen Sie ein Glasgefaess zu einem Drittel mit Gartenerde. Mit Wasser auffuellen, kraeftig schuetteln und 24 Stunden stehen lassen. Sand setzt sich zuerst ab, dann Schluff, oben schwimmt der Ton. Die Verhaeltnisse zeigen Ihre genaue Bodenmischung.

Tipps je Bodenart

  • Ton: nur bearbeiten wenn nicht zu nass, grosszuegig Kompost zugeben
  • Sand: regelmaessig mulchen, oefter in kleinen Mengen duengen
  • Lehm: jaehrlich mit Kompost pflegen
  • Torf: kalken wenn der pH-Wert zu niedrig ist

Starten Sie mit Bodenwissen

Seinen Boden zu kennen ist die Grundlage erfolgreichen Gaertnerns. Ohne dieses Wissen kaufen Sie Pflanzen, die nicht gedeihen, duengen falsch oder verschwenden Wasser. Nehmen Sie die Handvoll Erde, machen Sie den Test und planen Sie entsprechend. Auf GardenWorld entwerfen Sie dann einen Garten, der perfekt zu Ihrem Boden passt.