Eranthis hyemalis
Der Winterling ist ein fröhliches gelbes Frühlingsblümchen, das zusammen mit Schneeglöckchen den Garten aus dem Winterschlaf weckt. Die buttergelben Schalenblüten sind von einer grünen Blattkrause umgeben. Die Knöllchen verwildern gern und bilden mit der Zeit goldene Teppiche unter Bäumen und Sträuchern.
Pflanzen Sie die Knöllchen im Herbst in etwa 5 cm Tiefe im Halbschatten in humusreichen, feuchten Boden. Weichen Sie die trockenen Knöllchen vor dem Pflanzen eine Nacht in Wasser ein. Lassen Sie die Pflanze nach der Blüte in Ruhe — Störungen behindern die Verwilderung. Die Pflanze verschwindet nach dem Frühjahr vollständig.
Kein Schnitt nötig. Lassen Sie das Laub nach der Blüte stehen, bis es natürlich abstirbt. Mähen oder harken Sie den Standort nicht, bevor das Laub eingezogen ist. Sämlinge können nach zwei bis drei Jahren selbst blühen.
Galanthus nivalis
Das Schneeglöckchen ist einer der allerersten Frühjahrsblüher und erscheint oft schon, wenn noch Schnee liegt. Die anmutigen, glockenförmigen weißen Blüten hängen an zarten Stängeln und kündigen das Ende des Winters an. Die Zwiebeln vermehren sich rasch und bilden mit der Zeit wunderschöne weiße Teppiche.
Crocus vernus
Der Frühlingskrokus gehört zu den allerersten Blüten, die sich bereits im Februar und März in Violett, Gelb oder Weiß öffnen. Die kleinen kelchförmigen Blüten erscheinen oft noch vor der vollen Laubentwicklung. Krokusse verwildern wunderbar im Rasen und sind eine erste Nahrungsquelle für Bienen nach dem Winter.
Helleborus orientalis
Die Lenzrose gehört zu den ersten Blühern des Gartenjahres, mit schalenförmigen Blüten in Purpur, Rosa oder Weiß bereits ab Februar. Das immergrüne, handförmige Laub bildet attraktive Horste, die das ganze Jahr über dekorativ wirken. Die Pflanze ist eine wertvolle frühe Nektarquelle für Bienen.