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Üppiges Staudenbeet mit lila Salbei und weißen Margeriten entlang eines Gartenwegs
Bepflanzung28. Januar 20264 min

Ein Staudenbeet zusammenstellen

StaudenBeet gestaltenFarbkombinationenGartenbeet

Der Charme eines Staudenbeets

Ein gut zusammengestelltes Beet ist das Herzstück jedes Gartens. Stauden kommen jedes Jahr wieder, werden größer und schöner und verlangen mit der Zeit immer weniger Arbeit. Das Anlegen erfordert allerdings Vorausplanung. Welche Pflanzen kombinieren Sie? Wie sorgen Sie für Blüten von März bis November? Bei OBI, Hornbach und Dehner finden Sie ein breites Sortiment an Stauden, von Frühblühern bis zu Herbstknallern.

Mit GardenWorld sehen Sie vorab, wie Pflanzen in Ihrem Garten wirken. Experimentieren Sie am Bildschirm mit Farbkombinationen und Höhenunterschieden, bevor Sie den Spaten in die Hand nehmen.

In Schichten entwerfen

Ein gelungenes Beet arbeitet mit drei Ebenen. Hinten die hohen Pflanzen: Rittersporn, Sonnenhut, Fingerhut. In der Mitte die mittelhohen: Salbei, Storchschnabel, Astilbe. Vorn die niedrigen Bodendecker: Storchschnabel, Wollziest, Thymian. So bekommt jede Pflanze genug Licht und bleibt sichtbar.

Achten Sie beim Entwurf auf die Blütenform. Kombinieren Sie Ähren (Salbei, Fingerhut) mit Dolden (Schafgarbe) und Kugeln (Zierlauch). Das bringt Dynamik und Abwechslung ins Gesamtbild.

Farbwahl

Wählen Sie eine Farbpalette und bleiben Sie dabei. Ein Beet mit allem durcheinander wirkt unruhig. Beliebte Kombinationen: Lila mit Weiß, Rosa mit Silbergrau oder warmes Orange mit Bordeauxrot. Nutzen Sie Blattwerk als Ruhepol. Silberblätter des Wollziest oder das dunkle Laub der Purpurglöckchen bilden einen perfekten Hintergrund.

Blüten durch die Jahreszeiten

Der Trick liegt im Verteilen. Planen Sie für jede Jahreszeit mindestens zwei bis drei blühende Arten ein. Im Frühling tragen Primeln, Vergissmeinnicht und Gemswurz das Beet. Der Sommer ist am einfachsten mit Lavendel, Storchschnabel, Salbei und Rittersporn. Im Spätsommer übernehmen Sonnenhut, Anemonen und Ziergräser. Und im Herbst blühen Astern und Chrysanthemen bis zum ersten Frost.

Füllen Sie Lücken im Frühling mit Einjährigen wie Cosmea oder Zinnie. Die blühen den ganzen Sommer und lassen Ihr Beet voller wirken, während sich die Stauden etablieren.

Bodenvorbereitung

Ein Beet beginnt beim Boden. Graben Sie spatentief um und arbeiten Sie Kompost ein. Das verbessert Struktur und Wasserhaltefähigkeit. Auf schwerem Lehm mischen Sie groben Sand unter. Auf armem Sandboden arbeiten Sie extra Kompost ein.

Entfernen Sie vor dem Pflanzen sämtliches Wurzelunkraut. Quecke und Giersch sind hartnäckig. Einmal zwischen Ihren Stauden verwurzelt, werden Sie sie nie mehr los.

Pflanzen und Abstände

Pflanzen Sie in ungeraden Gruppen: drei, fünf oder sieben einer Art zusammen. Das wirkt natürlich und fließend. Einzelne Pflanzen quer übers Beet verteilt sehen unruhig aus.

Der Abstand hängt von der Endgröße ab. Große Stauden auf 50 bis 60 Zentimeter, mittlere auf 30 bis 40, niedrige Bodendecker auf 20 bis 25. Pflanzen Sie nicht zu dicht. Im ersten Jahr sieht es kahl aus, aber im zweiten Jahr füllen die Pflanzen den Raum wunderbar.

Pflege im Jahresverlauf

Im Frühling schneiden Sie abgestorbene Stängel zurück und bringen eine Schicht Kompost als Mulch auf. Im Sommer entfernen Sie verblühte Blüten, um Nachblüte anzuregen. Im Herbst lassen Sie Samenstände und Gräser für Winterstruktur und Vogelfutter stehen.

Teilen Sie übergroße Horste alle drei bis vier Jahre im zeitigen Frühling. Das verjüngt die Pflanze und liefert kostenlose Ableger für andere Ecken im Garten.

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