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Neu angelegte Terrasse mit modernen Platten und Loungemöbeln
Gartenanlage10. Januar 20264 min

Terrasse bauen: Materialien, Kosten und Anleitung

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Die Terrasse: das Herz des Gartens

Fragen Sie zehn Gartenbesitzer, was am wichtigsten ist, sagen neun die Terrasse. Logisch — hier wird gefrühstückt, gegrillt, gelesen und gedöst. Eine gute Terrasse erweitert Ihren Wohnraum, sobald es wärmer als 15 Grad wird. Ehrlich gesagt: auch bei 12 Grad mit einer Decke.

Mit einem Tool wie GardenWorld können Sie vorab sehen, wie eine neue Terrasse in Ihrem Garten wirkt. Das hilft bei der Materialwahl und verhindert Enttäuschungen nach der Lieferung.

Materialien im Vergleich

Keramikplatten

Der neue Standard. Keramik ist kratzfest, farbecht, frostsicher und kaum porös. Kein Grünbelag, keine Verfärbung. Nachteile: Preis (60–120 €/m² ohne Verlegung) und Bruchempfindlichkeit bei Punktbelastung.

Betonplatten

Die budgetfreundliche Option. Moderne Betonplatten sehen viel besser aus als vor zwanzig Jahren. Rechnen Sie mit 20–50 €/m² verlegt. Sie können nach einigen Jahren verblassen.

Holzdielen

Warm, natürlich und barfuß herrlich. Bangkirai oder Ipé sind die beliebtesten Hölzer. Rechnen Sie mit 80–130 €/m² inklusive Unterkonstruktion. Nachteil: jährliches Ölen und Austausch nach 15–20 Jahren.

WPC (Composite)

Sieht aus wie Holz, braucht aber keine Pflege. Die neueste Generation ist kaum von echtem Holz zu unterscheiden. Preis: 70–120 €/m². Bei OBI, Hornbach oder Dehner können Sie Muster bestellen.

Position und Größe

Legen Sie die Terrasse an die sonnigste Stelle — nicht automatisch ans Haus. Wenn die Südwestecke mitten im Garten liegt, erwägen Sie eine freistehende Terrasse mit Weg dorthin.

Wie groß?

  • Essplatz für 4: mindestens 3 x 3 m
  • Essplatz für 6: mindestens 3,5 x 4 m
  • Essen + Lounge: mindestens 4 x 6 m

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Fläche markieren mit Pflöcken und Schnur
  2. Ausheben auf 25 cm Tiefe (Platten) oder 15 cm (Dielen auf Konstruktion)
  3. Untergrund verdichten mit Rüttelplatte
  4. Tragschicht aufbringen: 15 cm Mineralgemisch, erneut verdichten
  5. Verlegesand aufbringen: 3–5 cm, sauber abziehen
  6. Platten verlegen mit 3 mm Fuge, Gefälle prüfen (1–2 % vom Haus weg)
  7. Fugen füllen mit Polymerfugensand

Gefälle: unverzichtbar

Wasser muss vom Haus weg Richtung Garten fließen. 1 cm pro Meter genügt. Ohne Gefälle bekommen Sie Pfützen und Feuchtigkeitsprobleme an der Fassade.

Kostenübersicht

MaterialPreis/m² (inkl. Verlegung)
Betonplatten20–50 €
Keramik60–120 €
Hartholzdielen80–130 €
WPC70–120 €

Dazu Aushub (15–25 €/m²), Tragschicht (10–20 €/m²) und Einfassung.

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