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Pyrenäen-Baldrian mit violetten Blütenrispen
Caprifoliaceae24. April 202612 min

Pyrenäen-Baldrian: kompletter Ratgeber

Valeriana pyrenaica

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Übersicht

Der Pyrenäen-Baldrian (Valeriana pyrenaica) ist eine elegante Bergstaude aus den Pyrenäen und Nordwestspanien. Diese robuste Pflanze gehört zur Familie der Caprifoliaceae und besticht durch ihre zarten violetten Blüten, die von Juni bis Juli erblühen. Sie eignet sich hervorragend für Steingärten, alpine Beete und für Gärtner, die ihren Vorgarten mit charaktervollen Bergpflanzen bereichern möchten.

Erscheinungsbild und Blüte

Der Pyrenäen-Baldrian wächst als kompakte Staude mit attraktivem Laub. Die Pflanze erreicht eine durchschnittliche Höhe von 40-60 cm und bildet dichte Rosetten aus grünen Blättern. Die Blüten erscheinen in Violett- bis Rosatönen und gruppieren sich in lockeren Rispen über dem Laub. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Juli.

Idealer Standort

Diese Bergpflanze gedeiht am besten an einem sonnigen Standort mit mindestens 6 Stunden direkter Sonneneinstrahlung täglich. Sie verträgt Halbschatten gut, besonders in warmen Klimazonen. Sorgen Sie für ausreichende Luftzirkulation um die Pflanze, um Pilzkrankheiten zu vermeiden.

Boden

Der Pyrenäen-Baldrian ist nicht wählerisch beim Bodentyp, gedeiht aber am besten in durchlässigem, mäßig fruchtbarem Boden. Die Pflanze bevorzugt schwach saure bis neutrale Böden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. In schweren Lehmböden wird empfohlen, Kompost oder Kies zur Verbesserung der Drainage einzuarbeiten.

Bewässerung

Während der Wachstumszeit regelmäßig gießen, besonders in Trockenperioden. Der Boden sollte nicht staunass sein, da dies zu Wurzelfäule führt. Im Herbst und Winter können die Wassergaben deutlich reduziert werden.

Schnitt

Der Pyrenäen-Baldrian benötigt minimalen Schnitt. Nach der Blüte verbrauchte Blütenstiele entfernen. Im Frühjahr beschädigte oder tote Triebe entfernen. Die Pflanze bevorzugt eine natürliche Form.

Pflegekalender

Februar-März: Totes Laub und Winterschäden entfernen. April-Mai: Wachstumsphase beginnt. Juni-Juli: Blütezeit. August-September: Samen reifen lassen. Oktober-Dezember: Wintervorbereitung.

Winterhärtee

Der Pyrenäen-Baldrian ist sehr winterhart und verträgt Temperaturen bis -20°C ohne Schaden. Er ist daher eine ausgezeichnete Wahl für gemäßigte Klimazonen. In Regionen mit strengen Frösten können Kübelpflanzen zusätzlich geschützt werden.

Begleitpflanzen

Der Pyrenäen-Baldrian kombiniert wunderbar mit anderen Alpen- und Steingartenpflanzen. Ideale Begleiter sind Alpenphlox, Edelweiß und andere Bergpflanzen. In Kombination mit Lavendel und anderen violettblühenden Pflanzen entstehen harmonische Bepflanzungskonzepte.

Fazit

Der Pyrenäen-Baldrian ist eine schöne und pflegeleichte Pflanze für den Vorgarten. Mit seinen eleganten violetten Blüten und seiner Robustheit bringt er alpines Flair in jeden Garten. Besuchen Sie gardenworld.app/de für weitere Pflanzenzusammenstellungen.

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