Potentilla hispanica: kompletter Ratgeber
Potentilla hispanica
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Potentilla hispanica, bekannt als Spanisches Fingerkraut, ist eine seltene Bergpflanze aus Spanien und Nordafrika. Diese einheimische Art wachst auf felsigen Abhangen und Bergwiesen in trockener Umgebung. Sie ist wertvoll fur Gartner, die ungewohnliche, felsige Pflanzenarten suchen.
Ubersicht
Potentilla hispanica wachst endemisch in Spanien (besonders der Suden) und Nordafrika (Marokko und Algerien). Die Pflanze bewohnt felsige Abhange zwischen 1000 und 2000 Metern Hohe. Sie bevorzugt trockenen, alkalischen Boden und volle Sonneneinstrahlung. Aufgrund ihrer begrenzten Verbreitung und Vorliebe fur extreme Umgebungen ist sie in Kultur relativ selten.
Die Pflanze ist eng mit Potentilla pensylvanica verwandt, was erklart, warum einige Botaniker sie als Unterart oder Variett dieser Art betrachten. Allerdings wird sie heute allgemein als unabhangige Art anerkannt.
Aussehen und Blute
Potentilla hispanica wachst als kompaktes, haariges Kissen aus zusammengesetzten Blättern. Die Blatter bestehen aus 5 bis 7 Blattchen, jeweils etwa 1 bis 2 Zentimeter lang. Sie sind mit langen, silbergrauen Haaren bedeckt, die der gesamten Pflanze ein silberiges Aussehen verleihen. Diese Behaarung hilft der Pflanze, Sonnenlicht zu reflektieren, um Wasser zu sparen.
Bluten erscheinen von Juli bis August und sind hellgelb, etwa 1 bis 1,5 Zentimeter Durchmesser. Sie entstehen in kleinen Trauben auf Stielen. Die Bluetenperiode ist relativ kurz, aber intensiv. Nach der Blute produzieren Pflanzen kleine Achaenen-Fruchte.
Idealer Standort
Potentilla hispanica bevorzugt absolut volle Sonne (8 bis 10 Stunden Sonnenlicht) und warme, trockene Standorte. Im Schatten kann das Wachstum schwach ausfallen. Die Pflanze vertragt Windbedingungen gut.
Die Pflanze ist ideal fur Steingarten, alpine Troges, trockene Grenzen oder sudausgerichtete Abhange. Sie wachst gut an Mauern, wo viel Sonnenwarmte reflektiert wird.
Boden und Ernahrung
Potentilla hispanica bevorzugt alkalischen (kalkigen) Boden mit pH 8,0 bis 9,0. Saure Boden konnen problematisch sein. Die Pflanze gedeiht auf armem, felsigem Boden und vertragt Mineralien gut. Reicher Boden fuhrt zu ubermäßigem Laub.
Drainage muss ausgezeichnet sein - Staunasse ist schadlich. Sand-Kies-Leim-Mischung ist ideal.
Bewasserung
Einmal etabliert, ist Potentilla hispanica sehr trockenheitstolerant. Die Pflanze benotigt praktisch keine Bewasserung unter normalen Umstanden. Selbst in sehr trockenen Jahren kann minimale Bewasserung ausreichen. Uberbewasserung ist viel schadlicher als Unterbewasserung.
In Kultur kann leichte Bewasserung wahrend der ersten Wachstumssaisons hilfreich sein, danach kann die Bewasserung praktisch vollstandig eingestellt werden.
Wartung
Potentilla hispanica erfordert sehr minimale Wartung. Die Pflanze wachst kompakt und erfordert keinen Schnitt. Tote Blätter konnen einfach entfernt werden.
Wartungskalender
Marz-April: Pflanze tritt aus der Winterruhe aus. Normalerweise keine Bewasserung erforderlich. Mai-Juni: Das Wachstum beschleunigt sich leicht. Juli-August: Blute gipfelt. September-Oktober: Bewasserung reduzieren, Pflanze bereitet sich auf Winter vor. November-Februar: Winterruhe.
Winterharte
Potentilla hispanica ist winterhart bis etwa USDA-Zone 6-7 (-15 bis -20 Grad Celsius). In sehr kalten Klimazonen (Zone 5 und kalter) kann sie leiden. Allerdings kann sie in vielen gemäßigten Klimazonen mit milden Wintern leicht ohne Schutz uberwintert werden.
In sehr nassen Wintern konnen Feuchtigkeitsprobleme auftreten. Zusätzliches Grit oder Kies um die Pflanze kann helfen, die Drainage zu verbessern.
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