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Winzige rosa Blüten des Moos-Phlox
Polemoniaceae7. Mai 202612 min

Moos-Phlox: kompletter Ratgeber

Phlox hoodii

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Überblick

Phlox hoodii, gemeinhin als Moos-Phlox, Moospink oder Hood's Phlox bekannt, ist ein äußerst dichter alpiner Bodendecker, der sich von Alaska bis Zentralamerika erstreckt. Dieses Polemoniaceae-Mitglied bildet starre, moosähnliche Matten nur 10-15 cm hoch, vollständig mit winzigen rosa bis weißen Blüten bedeckt im Mai-Juni. Bemerkenswert kälteverträglich und trockenheitstolerant, ist es eine natürliche Wahl für Steingärten und alpine Pflanzensammlungen.

Erscheinungsbild und Blütezeit

Moos-Phlox bildet außergewöhnlich kompakte, eng gepackte Matten ungefähr 30-50 cm breit und nur 10-15 cm hoch. Wachstum ist äußerst dicht und steif, fast moosartig. Laub ist winzig: feine, nadelförmig bis lineal, etwa 0,5-1 cm lang, dunkelgrün. Dieses unglaublich feine Blattwerk verursacht Moos-Phlox sein charakteristisches nadelartiges Aussehen. Blüten sind Miniatur, ungefähr 0,8-1,2 cm Durchmesser, rosa, weiß oder zweifarbig, blühend üppig in Mai-Juni. Duft ist subtil aber vorhanden.

Idealer Standort

Moos-Phlox gedeiht in voller Sonne, äußerst gut belüfteten Positionen. Mindestens 6-8 Stunden direktes Tageslicht ist wünschenswert. Die Pflanze bevorzugt tatsächlich windige, offene Alpenterrains. Vermeiden Sie absolut dichten Schatten, feuchtwarm Ecken. Alpine Bedingungen sind ideal.

Boden

Moos-Phlox verlangt äußerst gut drainierter, nahezu felsiger Boden. Eine Mischung aus grobem Sand, Kies, kleinen Steinen und Perlit ist ideal. In Gärten: Beete deutlich erhöhen. In Töpfen: rein felsige Mischung oder sehr grobes Kaktussubstrat verwenden. Feuchtigkeitsspeicherung muss minimal bleiben. Neutral bis leicht sauerer pH ist prima.

Gießen

Moos-Phlox toleriert ausgedehnte Trockenheit einmal etabliert. Neugepflanzte Exemplare brauchen mäßige Feuchtigkeit während erste Wachstumsperiode. Sparsam gießen: nur wenn obere 2-3 cm sehr trocken fühlt sich. Vermeiden Sie absolut Staunässe. Overhead-Bewässerung vermeiden. In Behältern sehr sparsam gießen.

Schnitt

Moos-Phlox braucht praktisch keinen Schnitt. Nach Blüteende können verblühte Stengel entfernt werden, aber das ist optional. Niemals hart schneiden. Leichte Entfernung toten Laubes im Frühling ist alles Erforderliche. Die Pflanze selbst erhält ihre eigene kompakte Form.

Wartungskalender

April: Leichte Entfernung toten Laubes. Mai-Juni: Blütenhöhepunkt. Minimale Pflege erforderlich. Juli-August: Blüte endet. Sehr sparsam gießen wenn Dürre extreme ist. September-Oktober: Herbst nähert sich langsam. November-März: Winterruhe.

Winterhärte

Moos-Phlox ist außergewöhnlich hart, tolerant USDA-Zonen 2-3. Dies macht es für praktisch ganz Nordeuropa einschließlich Skandinavien geeignet. Schneebedeckung schützt vor schlimmsten Kälte. Das ist wirklich eine Pflanze für raue Klimate.

Begleitpflanzen

Moos-Phlox harmoniert wunderbar mit anderen alpinen Bodendeckern. Winzige Sedums, kleine Sempervivums, Saxifraga, Thymus, Armeria, kleine Dianthus. Für subtilen Kontrast: gelbes Alyssum saxatile, weißes Arabis, oranges Helianthemum. In Steingärten mit alpinen Steinakzenten.

Fazit

Moos-Phlox ist für ernsthafte Trockengartenspezialisten. Äußerst kompakt, spektakulär blühend Mai-Juni, bemerkenswert hart. Platzieren Sie es wo andere Bodendecke misslingt. Einmal etabliert, gedeiht es praktisch unbeaufsichtigt. Das ist echte Fels-Alpinen-Flora.

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