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Samt-Lupine mit violetten Blütentrauben und silberweiß behaartem Laub
Fabaceae7. Mai 202611 min

Lupinus leucophyllus: kompletter Ratgeber

Lupinus leucophyllus

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Überblick

Lupinus leucophyllus, die Samt-Lupine, ist eine Alpenpflanze aus den westlichen Rocky Mountains in Nordamerika. Diese kompakte Staude ist berühmt für ihr markantes, samtiges, silberweiß gefärbtes Laub und dicht gedrängte Blütentrauben in Violett oder Blau. Der Artname leucophyllus bedeutet "weißblättrig".

Erscheinungsbild und Blüte

Die Samt-Lupine bildet eine ordentliche, gut proportionierte Pflanze von etwa 30 bis 50 Zentimetern Höhe. Die Blätter sind gefiedert-gefingert (finger-förmig), grün mit dichtem, weichem Haarkleid, das ihnen ein silberweiß Aussehen verleiht. Dieses feine Laub bleibt die ganze Saison über attraktiv.

Von Juni bis Juli erscheinen dichte Blütentrauben an den Stängelspitzen. Die Blüten sind violett bis blau, etwa 1 Zentimeter lang. Bienen und Hummeln besuchen diese Blüten regelmäßig. Nach der Blüte entwickeln sich kleine, haarige Samenschoten.

Ideale Lage

Die Samt-Lupine gedeiht in voller Sonne - mindestens 6 Stunden direktes Sonnenlicht täglich. Im Halbschatten werden Pflanzen spindeldürr und blühen spärlich. Dies ist eine Alpenpflanze, die widerstandsfähig gegen Wind ist. Pflanzen Sie sie an einem Standort mit mäßigem Windschutz, da Wind tatsächlich die Stängel stärkt.

Boden

Die Samt-Lupine gedeiht in gut drainierendem, mäßig fruchtbarem Boden. Wie alle Lupinen gehört sie zur Leguminosenfamilie mit Wurzelknöllchen, die atmosphärischen Stickstoff binden. Zu viel Dünger führt zu mehr Laub als Blüten. Sand-, Kies- und Lehmböden sind ideal. Ein pH von neutral bis leicht sauer (6,0-7,0) ist perfekt.

Bewässerung

Einmal etabliert (nach einer Wachstumssaison) ist die Samt-Lupine sehr trockenheitstolerant. Während der Etablierung regelmäßig gießen, besonders die ersten vier Wochen. Danach nur bei anhaltendem Trockenheit gießen. Stellen Sie sicher, dass Wasser frei ablaufen kann.

Schnitt

Die Samt-Lupine benötigt minimalen Schnitt. Entfernen Sie verblühte Blütentrauben, um einen möglichen zweiten Blütenfluss zu fördern. Entfernen Sie totes Laub und Stänge im Frühfrühling. Diese Pflanze ist langlebig und wächst langsam von hartem Schnitt zurück.

Wartungskalender

April: Erste Triebe erscheinen. Bewässerung beginnen. Mai: Pflanze entwickelt sich. Volles Laub und Knospenentwicklung. Juni-Juli: Vollständige Blüte. Häufige Bestäuberbesuche. August: Samenbildung. Bewässerung reduzieren. September-Oktober: Samennreife. Pflanze bereitet sich auf Dormanz vor. November-März: Ruhephase. Totes Material entfernen.

Winterhärte

Die Samt-Lupine ist bis USDA-Zone 4a (-34 Grad Celsius Minimum) sehr winterhart. Dies ist eine echte Staude, die jedes Jahr zurückkommt. Alte Pflanzen können 10-15 Jahre oder länger bestehen bleiben. Die Pflanze verliert nicht alles Laub - in milden Wintern bleiben einige Blätter grün.

Begleitpflanzen

Kombinieren Sie die Samt-Lupine mit anderen Alpenpflanzen:

  • Hauswurz (Sempervivum)
  • Fetthenne (Sedum)
  • Steinbrech (Saxifraga)
  • Augentrost (Euphrasia)
  • Baldrian (Valeriana)
  • Wundklee (Anthyllis vulneraria)

Fazit

Die Samt-Lupine ist ein faszinierender Alpenschatz für Gärtner, die Höhe und Widerstandsfähigkeit anstreben. Mit seinem silberweiß gefärbten Laub und violetten Blütentrauben bringt es ein Stück westlicher Wildnis in gemäßigte Gärten.

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