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Hieracium alpinum mit gelben Blüten auf alpinen Wiesen
Asteraceae10. April 202612 min

Hieracium alpinum: kompletter Ratgeber

Hieracium alpinum

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Überblick

Hieracium alpinum, allgemein als Alpen-Habichtskraut bekannt, ist eine robuste alpine Staude aus Europa bis Westsibirien. Diese kompakt wachsende Staude bewohnt natürlicherweise alpine Wiesen und felsige Bergabhänge und wird für ihre fröhlichen gelben Blüten und extreme Winterhärte geschätzt.

Erscheinungsbild und Blüte

Diese kompakte Staude bildet dichte Rosetten aus schmalen, behaarten Blättern. Das Laub ist graugrün mit silbernem Schimmer. Gelbe Blüten erscheinen im Juli-August auf schlanken, unverzweigten Stengeln von 15-30 cm Höhe. Jeder Blütenkopf misst etwa 2 cm Durchmesser und besteht aus zahlreichen winzigen Blüten.

Idealer Standort

Alpen-Habichtskraut gedeiht an vollsonnigen Standorten. Mindestens 6 Stunden direkte Sonne täglich ist essentiell für Blüte und kompakte Formen. In warmen Klimaten bietet leichter Nachmittagsschatten Vorteil. Gute Luftzirkulation verhindert Pilzprobleme. Ideal für Steingärten und alpine Tröge.

Boden

Wohldrainiertes, oft felsiges Substrat ist essentiell. Die Pflanze wächst beste in sauren bis neutralen Böden (pH 5,5-7,0). Staunässe wird nicht toleriert und führt schnell zu Wurzelfäule. Gravel und Sand in schwere Böden einarbeiten. Im Topf alpine Mischung verwenden (50% Sand/Kies, 50% Torf/Humus).

Bewässerung

Regelmäßig während der Wachstumsperiode gießen, aber Substrat nicht durchnässen. Gut etablierte Pflanzen sind recht trockenheitstolerant. Winternässe vermeiden. Topfpflanzen brauchen häufigeres Gießen.

Schnitt

Minimaler Schnitt erforderlich. Verbrauchte Blütenstiele entfernen um Selbstaussaat zu begrenzen. Im Herbst totes Laub entfernen. Teilung selten nötig. Selbstaussaat liefert freie neue Pflanzen.

Wartungskalender

April-Mai: Saatgut aussäen; Teilung (alle 4-5 Jahre) Juni-Juli: Regelmäßiges Gießen; Unkrautbekämpfung Juli-August: Blütezeit; Verblühtes entfernen September-Oktober: Samensammlung; Wintervorbereitung November-März: Ruheperiode; minimales Gießen

Winterhärte

Hieracium alpinum ist extrem winterhart (USDA Zonen 3-8). Diese Bergpflanze übersteht Temperaturen bis -40°C und Schneebedeckung. Winternässe ist schädlicher als Frost; ausgezeichnete Drainage ist wichtig. In milden Klimaten bleibt Laub großteils immergrün.

Begleitpflanzen

Alpen-Habichtskraut kombiniert gut mit:

  • Sedum für Blattkontrast
  • Sempervivum für Sukkulenten-Textur
  • Geum für rote Akzente
  • Saxifraga für zarte Formen
  • Pulsatilla für blaue Töne

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