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Grönlandsstarr wächst auf alpinen Berghängen
Cyperaceae23. April 202612 min

Grönlandsstarr: kompletter Ratgeber

Carex scirpoidea

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Übersicht

Carex scirpoidea, allgemein bekannt als Grönlandsstarr oder Scirpus-Segge, ist eine kompakte arktische Seggenart gedeiht in subarktischen und alpinen Bereichen. Diese Pflanze stammt aus Nordamerika, Grönland, Norwegen und Sibirien. In diesen extremen Lebensräumen wächst die Pflanze in alpiner Tundra und feuchten Bergwiesen. Das ist eine äußerst robuste, charaktervolle Pflanze.

Erscheinungsbild und Blüte

Grönlandsstarr erreicht nur 10-20 Zentimeter und bildet lockere Horste feiner graulicher Blätter. Die Blätter sind sehr dünn, etwa 2-3 Millimeter breit, graulich. Blüten erscheinen in Mai und Juni in einem einzelnen Ährchen oben an jedem Halm. Das Ährchen ist klein, etwa 10-15 Millimeter, wird bräunlich.

Ideale Lage

Carex scirpoidea wächst am besten in voller bis Halbschatten mit mehreren Stunden direkter Sonne. Diese Pflanze verträgt mehr Schatten als viele andere Seggen. An idealen Standorten ein feuchter Ort mit guter Drainage. Platzieren Sie in feuchten Wiesen oder alpinen Ebenen.

Boden

Carex scirpoidea wächst auf vielfältigen Böden, bevorzugt aber feuchte, sandige Böden. Natürlich wächst die Pflanze auf podsolierten, sauren Böden. Für Gartenbau ist ein Gemisch von 50% Torf, 30% Sand und 20% Scharsand ideal. Ein pH von 5,0 bis 7,0 ist optimum. Gute Drainage ist wesentlich.

Bewässerung

Carex scirpoidea bevorzugt feuchte Böden in der Wachstumszeit. Gießen Sie regelmäßig bei Trockenheit. Die Pflanze wächst natürlich in niederschlagreichen Gebieten. Einmal etabliert, Zusatzbewässerung nur in Extremtrockenheit.

Rückschnitt

Rückschnitt ist praktisch unnötig. Diese Pflanze behält Blätter im Winter in milden Regionen oder benötigt nur Entfernung toter Blätter im Frühling. In sehr Kälte, kann alle oberirdische Biomasse sterben, aber neue Triebe im Frühling.

Wartungskalender

März-April: Tote Blätter entfernen. April-Mai: Keine intensive Pflege nötig. Juni-Juli: Bei Trockenheit gießen. August-September: Pflanzenwachstum prüfen. Oktober: Wintervorbereitung. November-Februar: Keine Pflege; Pflanze ruht.

Winterhärte

Grönlandsstarr ist äußerst winterhart bis -40 Grad Celsius oder kälter. Diese Pflanze wächst natürlich in Arktis. In Deutschland ist Winterhärte kein Problem. Die Pflanze ist auch für extreme Bergregionen geeignet.

Nachbarpflanzen

Grönlandsstarr kombiniert gut mit anderen alpinen Gräsern. Wachsen Sie mit Festuca viridis, Poa alpina und anderen Alpengräsern. Auch schön neben kleinen Alpenblüten wie Silene acaulis und Armeria alpina.

Schlusswort

Grönlandsstarr ist eine äußerst robuste arktische Pflanze für extreme Gartensituationen. Diese Pflanze ist ideal für Alpengärten. Mit graulichen Blättern und kompaktem Wuchs bringt sie authentischen Bergcharakter. Erhältlich bei spezialisierten Baumschulen mit Alpinen-Fokus.

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