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Krainer Sterndolde mit hellrosa Bluten in alpinem Garten

Benjamin Zwittnig / CC BY 2.5 si, via Wikimedia Commons

Apiaceae12. Mai 202612 min

Krainer Sterndolde: kompletter Ratgeber

Astrantia carniolica

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Uberblick

Die Krainer Sterndolde (Astrantia carniolica) ist eine elegante Ostalpenpflanze aus der Familie der Doldenblutengewachse (Apiaceae). Diese charakteristische Bergpflanze wachst naturlich in Alpenweiden und Kalkrasen von Osterreich, Italien und dem fruheren Jugoslawien.

Sie ist eine hervorragende Wahl fur den Steingarten, die Bergblumenbeet oder die Wildblumengartnung. Obwohl mit der groreren Astrantia major verwandt, bleibt diese Art kompakter.

Aussehen und Blute

Die Krainer Sterndolde bildet dichte, widerstandsfahige Rosetten fein gezahnter Blatter. Die Stengel werden 30 bis 50 Zentimeter hoch und tragen charakteristische Doldenbluten in Weil bis hellem Rosa.

Die Bluten bestehen aus winzigen Einzelbluten, umgeben von prominenten Hochblattern, die die gesamte Blutendolde einhullen. Die Blute erstreckt sich von Juli bis September.

Die Blatter sind handformig geteilt, grun und fein strukturiert. Sie schaffen eine attraktive Grundflachendeckung um die Blutenstengel.

Idealer Standort

Die Krainer Sterndolde gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Platzen. In sudlichen Regionen ist Nachmittagsschatten vorteilhaft.

Diese Pflanze ist aulerst winterhart und fur alle Zonen geeignet. Sie vertragt Bergwinde und Trockenheit ausgezeichnet.

Boden

Die Krainer Sterndolde hat spezifische Bodenanforderungen:

  • Gut drainierter, kalkreicher Boden
  • Mabling fruchtbar bis reich
  • Reiner Sand oder Kiesoboden
  • pH 6 bis 8 (vorzugsweise alkalischer)

Bodendrainage ist essentiell. Schwere Tone und Staunasse bereiten Probleme.

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Bewasserung

Einmal etabliert, braucht die Krainer Sterndolde wenig Wasser. Sie ist trockenheitstolerant und kommt mit minimalem Zusatzwasser aus.

Wahrend der Wachstumsperiode (Mai bis September) darf der Boden nicht austrocknen.

Schnitt

Schnitt ist nicht notig. Sie konnen verbluhte Stengel nach der Blute entfernen.

Im Herbst (Oktober bis November) entfernen Sie abgestorbenes Laub.

Wartungskalender

  • Marz-April: Neuwachstum beginnt. Wasser prufen. Kompostschicht hinzufugen.
  • Mai-Juni: Samen direkt in den Boden saen. Bestehende Pflanzen bluhren bald.
  • Juli-September: Hochte der Blute. Verbluhtes entfernen.
  • Oktober-November: Pflanze geht in den Winterschlaf. Verbluhte Teile entfernen.
  • Dezember-Februar: Winterruhe. Pflanze ist vollkommen winterhart.

Winterharte

Die Krainer Sterndolde ist aulerst winterhart bis -20 Grad Celsius und gedeiht in ganz Europa.

Begleitpflanzen

Die Krainer Sterndolde kombiniert wunderbar mit:

  • Saxifraga (Steinbrech) - beide Alpen-Vorlieben
  • Sedum (Fettkraut) - gleiche trockene Standorte
  • Dianthus (Nelke) - schone Farbkontraste
  • Dryas - wilde Alpen-Partner
  • Geranium (Storchschnabel) - kompatible Wachstumsbedurfnisse

Pflanzen Sie in Gruppen von drei bis funf fur maximale Wirkung.

Fazit

Die Krainer Sterndolde bietet jahre Schmuckwert im Steingarten und Alpengarten. Mit minimalem Aufwand und durchdachter Standortwahl erweist sie sich als zuverlassige Bergpflanze. Entdecken Sie gardenworld.app fur mehr Alpine Gartengestaltung. Fur Tipps zu Ihrem Bergarten: gardenworld.app ist Ihr Partner.

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